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Bachelor/Masterarbeiten

Forschungsthema:

„Situationsanalyse (bzw. Situationsklassifikation) im interaktiven Straßenverkehr“.

-Interaktiver Straßenverkehr bedeuted das die verschieden Verkehrsteilnehmer sich gegenseitig berücksichtigen, also interagieren.

- Situation: Verkehrsteilnehmer haben häufig verschiedene Handlungsmöglichkeiten, z.B. kann ein Auto, welches uns an einer Kreuzung entgegenkommt, entweder geradeaus fahren oder links oder rechts abbiegen. Beim links abbiegen kreuzt er unsere Spur, es tritt als eine Interaktion auf. Dieses Kreuzen unserer Spur kann er vor uns, hinter uns oder als Crash durchführen. Somit ergeben sich für dieses einfache Szenario n=5 verschiedene mögliche (Zukunfts-) Situation (geradeaus, rechts, links vor uns, links Crash & links nach uns).

-Situationsanalyse bezeichnet die Klassifikation, also die Abschätzung, welche dieser Situationen nun mit welcher Wahrscheinlichkeit auftreten werden (also die Abschätzung wie der andere Verkehrsteilnehmer sich verhalten wird). Auf diesem Gebiet gibt es verschiedene Ansätze.

Entwurf und Evaluierung eines interaktiven Fuzzy-basierten Einfädel/Abbiege-Bewegungsmodel:

Ein Bewegungsmodel für den Einfädelvorgang (Merge=Einfädeln).

Ein solches Modell kann sowohl beim Auffahren auf die Autobahn, aber auch beim Rechtsabbiegen auf eine Vorfahrtsstraße angewendet werden.

Nach einer Literaturrecherche über schon bestehende Modele, soll der Entwurf eines eigenen Merge-Motion Models erfolgen. Das Modell soll auf Fuzzy-Logic basieren, da diese ein intuitives Verständnis ermöglicht.

Im Anschluss soll das entworfene Model zuerst in der Simualtion, und dann anhand von realen Verkehrsdaten, evaluiert werden

Multi-Model Filter vs. Trajektorien-Klassifizierer:

Diese Situationsklassifikation kann zum einen durch die Verwendung der eigentlich für Tracking entwickelten Multiple-Model-Filter geschehen, kann aber auch durch die Bestimmung von Trajektorienähnlichkeit erfolgen. Diese beiden Verfahren sollen anhand eines einfachen Szenarios, und der Verwendung von realen Trajektoriendaten, miteinander verglichen werden um Vor- bzw. Nachteile des jeweiligen Ansatzes herauszuarbeiten. Im Anschluss (sofern die Zeit es zulässt) könnte, basierend auf den bisherigen Erkenntnisen, einer der beiden Ansätze vom Studierenden modifiziert werden. Im besten Fall sollte dieser dann bessere Ergebnisse liefern als die „Standard“-Werkzeuge.

Alle Themen sind Vorschläge und können auch an die Ideen des Studierenden angepasst werden.

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