Autonomes Fahren & Intelligente Roboter

In diesem Bereich wird an kognitiven Fahrerassistenzsystemen gearbeitet, die mittels visueller und auditiver Erfassung von Umfeld und Fahrer ein möglichst umfassendes Situationsverständnis schaffen. Dabei wird neben dem sensorischen Bereich auch an anderen Themen der mobilen Robotik geforscht, die für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren notwendig sind. Dazu zählen visuelle Lokalisierung und Navigation, Situationsanalyse sowie Trajektorienplanung. Aber auch der Fahrer nimmt eine wichtige Rolle ein: Über Fahrerbeobachtung und Analyse des Fahrverhaltens sind Fahrerabsicht und -zustand sowie die Kooperation zwischen Verkehrsteilnehmern Gegenstand der Forschung.

Beim autonomen Fahren (hier ein autonomer Überholvorgang) müssen eine Vielzahl von Computern, Sensoren und Aktoren zusammenarbeiten, um die zahlreich auftretenden Schwierigkeiten erfolgreich zu lösen.

Unter dem Begriff „autonomen Fahren“ wird die selbstständige Fortbewegung von Fahrzeugen oder mobilen Robotern verstanden. Hierbei muss das Fahrzeug zuerst seine Umgebung wahrnehmen, die aktuelle Situation verstehen bevor ein zukünftiger Bewegungsablauf (Trajektorie) geplant und ausgeführt werden kann.

Auch am Fachgebiet Regelungsmethoden und Robotik der TU Darmstadt wird am autonomen Fahren geforscht. Schwerpunkte sind hier die Risikoabschätzung des Fahrzeugs und seiner Umgebung, die Klassifizierung der aktuellen Verkehrssituation, die Trajektorienplanung des autonomen Fahrzeugs sowie die Detektion und Lokalisierung von Warnsignalen.

Bild: rmr

Roboter unterstützen den Menschen bei schwierigen medizinischen Eingriffen.

Robotik

Die Robotik ist ein sehr innovatives Forschungsfeld, das in der Zukunft große Fortschritte verspricht. Dazu wird am Fachgebiet zu verschiedenen Bereichen gearbeitet:

Zum einen stellt ein Roboter ein komplexes nichtlineares System dar, dass sich mit Methoden der nichtlinearen Regelungstechnik regeln lässt. Hier lassen sich zum Beispiel Methoden aus der Vorlesung Systemdynamik und Regelungstechnik III (SDRT 3) anwenden. Zum anderen wird an der Interaktion zwischen Mensch und Robotern und zwischen verschiedenen Roboter gearbeitet. Dabei ist sowohl die Low-Level Regelung als auch die High-Level Plaung der Bewegungsabläufe relevant.

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